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Kathedrale der Hll. Neumärtyrer und Bekenner Russlands in München

der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland

Alexander Schmorell - Buchpräsentationen und Ausstellung

Bis zum 15. Januar 2014 Begleitend zur Buchvorstellung werden im Vorraum zum Ostlesesaal (Bayerische Staatsbibliothek) die Einzelausstellung „Alexander Schmorell und die Weiße Rose“ der Weiße Rose Stiftung e.V. sowie zwei Vitrinen mit Erinnerungsstücken und wichtiger Literatur zu Alexander Schmorell gezeigt.

Veranstaltungsort: Bayerische Staatsbibliothek
Adresse:
Ludwigstr. 16 80539 München, Telefon-Auskunft: ++49 89 28638-2322
Verkehrsverbindung:
U3/U6, Haltestelle Universität, U4/U5, Haltestelle Odeonsplatz
Der Eintritt ist frei.

 

DIE RUSSISCHE SEELE DER WEISSEN ROSE 29. November 2013, 18 Uhr

Am Freitag den 29.Nov. um 18.00 wird in den Räumen der Bayerischen Staatsbibliothek eine sehr interessante Veranstaltung stattfinden: die Vorstellung (mit kurzen Referaten) eines Buches, das mit einem orthodoxen Heiligen unserer Zeit zu tun hat, der auch einst Euer Kommilitone an der LMU war, mit dem Hl. Alexander Schmorell. Ich denke, Sie alle haben sicherlich von der Weißen Rose etwas gehört, ich bin mir aber gar nicht sicher, ob Sie von der "Russischen Seele" der Weißen Rose etwas gehört haben. Eine sehr gute Chance also, am kommenden Freitag mehr darüber zu erfahren. " Prof. Dr. Athanasios Vletsis (Institut für Orthodoxe Theologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München)

Der Orenburger Historiker und Germanist Dr. Igor Chramow stellt sein Buch „Die russische Seele der Weißen Rose“ vor, das 2013 im Helios-Verlag in deutscher Sprache erschienen ist. Es handelt sich um eine Biografie des aus Orenburg stammenden Alexander Schmorell (1917-1943), eines der Köpfe der Weißen Rose.

Erzpr. Nikolai Artemoff: Anlässlich des Buches von Igor Chramov: "Die russische Seele der 'Weißen Rose' - gemeint ist Alexander Schmorell. Die Herkunft der Bezeichnung "Weiße Rose"

Am 12.10.2013 wurden auf der Frankfurter Buchmesse fünf Bücher über den hl. Märtyrer Alexander von München (Schmorell) vorgestellt.

Vertreten waren Herausgeber (Edition Hagia Sophia, Helios-Verlag, Kulturmaschinen) und Autoren: der Historiker Prof. Dr. Wolfram Wette, der das Geleitwort zur zweiten Ausgabe der Gestapo-Verhörprotokolle (Faksimile in Deutsch mit russischer Übersetzung) geschrieben hat, und Igor Chramow, dessen Biographie von Alexander Schmorell nun ins Deutsche übersetzt vorliegt, der Brigadegeneral der Bundeswehr a. D., Winfried Vogel, Vorstandsmitglied der „Weiße-Rose-Stiftung“, die unter seiner Leitung erfolgreich bereits in 34 Städten Russlands eine Ausstellung über die "Weiße Rose" durchgeführt hat, sowie der Erzpriester der Münchner Kathedralkirche der hll. Neumärtyrer und Bekenner Russlands, Nikolai Artemoff. (Bildnachweis: Oleg Vasilyev)

 

Am 5. Februar 2012 Gedenkveranstaltung für Alexander Schmorell »Vergesst Gott nicht!«zur Heiligsprechung von Alexander Schmorell

(foto: Igor Chramov)

Am 13. März 2011 veranstaltete das Russische Kulturzentrum "MIR" gemeinsam mit der Orenburger Wohltätigkeitsstiftung "Eurasia" einen Themenabend, der eigentlich dem russischen Kosmonauten Juri Gagarin gewidmet war, der vor 50 Jahren als erster Mensch in das Weltall flog. Igor Chramov, der Vorsitzende von "Eurasia", verband jedoch diese Linie in seinem Vortrag "Das Herz Russlands, das wir so lieben, ist hier spürbar!" mit einer anscheinend ganz anderen Linie, nämlich der "Weißen Rose". Wie kommt diese eigentümliche Verbindung zustande?

 

Juri Gagarin, bei Gzhatsk geboren, verbrachte seine Jugend dort. Deshalb trägt die Stadt nunmehr seinen Namen und heißt "Gagarin". Genau dort aber waren die Initiatoren der "Weißen Rose", unter ihnen Alexander Schmorell, als Studenten-Praktikanten der medizinischen Abteilung der Wehrmacht während des zweiten Weltkriegs stationiert.

Alexander Schmorell seinerseits war in Orenburg, in Sibirien geboren - dort, wo Gagarin viel später seine Fliegerausbildung erhalten sollte, die ihn zum ersten Kosmonauten werden ließ. So sind beide Städte auf das engste mit diesen hervorragenden Persönlichkeiten verbunden, was der Vortragende mit vielen Bildern aus dem Leben der beiden und aus beiden Städten illustrierte.

Erzpriester Nikolai Artemoff (Kathedralkirche der Hll. Neumärtyrer und Bekenner Russlands) wurde von den Veranstaltern gebeten, einige Worte aus seiner Sicht hinzuzufügen - s. Film.

Foto: Igor Chramov schreibt eine Widmung in sein Buch, das er der Bibliothek unserer Kathedralkirche schenkt.

15. Oktober 2011 Bei der Frankfurter Buchmesse wurde die zweite Auflage des russischen Buches von Igor Chramov (Orenburger Wohltätigkeitsfonds „Eurasia“) über Alexander Schmorell und die „Weiße Rose“ vorgestellt. Das Buch heißt: Die russische Seele der „Weißen Rose“, womit Alexander Schmorell gemeint ist. Diese zweite Auflage ist sowohl im Text als auch in der Bebilderung reichlich erweitert. Außer dem Autor des Buches, Igor Chramov, nahmen an der Präsentation folgende Personen teil: der Generalkonsul der Russischen Föderation in Frankfurt am Main, Ruslan Karsakov, der Brigadegeneral der Bundeswehr a. D., Winfried Vogel, Vorstandsmitglied der „Weiße-Rose-Stiftung“ und des Fördervereins der "Wehrmachts"- Ausstellung, sowie der Erzpriester Nikolai Artemoff aus der Münchner Kathedralkirche der hll. Neumärtyrer und Bekenner Russlands.

Außer der besagten Monographie über Alexander Schmorell wurde auch ein anderes Buch vorgestellt: Alexander Schmorell, Gestapo-Verhörprotokolle, Februar- März 1943. Diese Dokumente erschienen zum 60. Jahrestag des Kriegsendes. Es ist eine Faksimile-Wiedergabe der Verhörprotokolle sowie des "Politischen Bekenntnisses" von A. Schmorell. Wie Briefkuverts sind die zwischen die Seiten geklebten sechs „Weiße Rose“ Flugblätter außen gestaltet, innen aber sind es verkleinerte Faksimiles der Flugblätter selbst. Auf den ungeraden Seiten läuft der deutsche Text, auf den geraden – der russische in der Übersetzung von Igor Chramov.

Nach den Einlassungen der vier oben genannten Teilnehmer der Buchpräsentation, wurde ein russischer Film über die „Weiße Rose“ gezeigt, der im bayerischen Rundfunk synchronisiert worden war. Der Film dauerte ca. 25 min. und ihm folgte eine lebhafte Diskussion. Auf die Frage nach einer möglichen Verherrlichung von Alexander Schmorell in der Gemeinschaft der Heiligen Neumärtyrer Russlands, bestätigte Erzpriester Nikolai Artemoff, dass der Text des Gottesdienstes bereits geschrieben ist, und die Verherrlichung – gemäß dem Beschluss des Kirchenrates – am Samstag dem 4. Februar 2012 abends stattfinden soll (die letzte Panichida, das Heraustragen der Ikone in die Mitte der Kirche während der Vigil, und der Gesang des Megalynarions) sowie am Sonntagmorgen in der göttlichen Liturgie. Das Datum ist ausgewählt worden, weil es das Patronatsfest der Gemeinde der Heiligen Neumärtyrer Russlands ist.

Am 6. November 2011 um 19 Uhr fand im Münchner „Literaturhaus“ am Salvatorplatz eine weitere Buchpräsentation statt, die ebenfalls Alexander Schmorell gewidmet ist. Bei dem Buch handelt es sich um die Briefedition "Alexander Schmorell, Christoph Probst. Gesammelte Briefe", die im Juni 2011 im Lukas Verlag Berlin erschienen sind. Die Herausgeberin, Christiane Moll, hat eine großartige, umfassende und genaue Arbeit geleistet, indem sie die Briefe wissenschaftlich kommentierte und so die Umstände durchsichtig machte, in denen der Gedanke der studentischen Widerstandsbewegung gegen das gottfeindliche nationalsozialistische Regime reifte.

Bis zum Ende des Jahres 2011 findet in der Ludwig Maximilians Universität in München eine Ausstellung statt, die dem Andenken von Alexander Schmorell geweiht ist.

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